Empfehlungsmarketing…

…ist so eine Sache. Wer kennt das nicht? Wer sich wo auskennt, der wird auch gerne als Ratgeber angefragt. Und in der Regel gibt man ja auch das Wissen, was man sich selbst erarbeitet hat, gerne weiter. Aber dieser Rat ist natürlich nur dann wirklich wertvoll, wenn das Gegenüber davon ausgehen kann, dass die Überzeugung und kein anderes (finanzielles) Interesse dahinter steckt. Ist das der Fall, ist das Misstrauen vorprogrammiert. Zu recht, wie ich finde. Einen sehr guten Artikel habe ich bei Cluetrain PR gefunden. Und den empfehle ich, ohne was zu bekommen. Ganz anders ist das bei Pixum. Da bestelle ich immer unsere schönen Jahresrückblicke im 20×20 Format (wer’s kennt, kennt’s) und alle Bilder für die etlichen Kalender, die wir gestalten und verschenken. Pixum empfehle ich auch, denn sie sind schnell (sogar noch rund um Weihnachten), die Qualität und der Preis stimmen. Aber dafür bekomme ich auch was. Nämlich die Chance, ein iPad zu gewinnen und eine Überraschung. Toll. Aber nun muss sich natürlich jede_r fragen: Was ist die Treibfeder der Empfehlung? Das Gewinnspiel oder die Zufriedenheit? In diesem Fall ist das Zweite der Grund – das Erste der Auslöser. Also gerade noch mal Glück gehabt. Aber alles in allem führen solche Aktionen von Anbietern, die eine Empfehlung heraufbeschwören, wohl eher dazu, dass dieses Empfehlungsmarketing nur dann erfolgt hat, wenn man das Gegenüber gut einschätzen kann: so gut, um beurteilen zu können, was zur Empfehlung motivierte.

Ich bin gespannt, wie sich dieser Markt entwickelt. Nicht mehr lang und ich werde selbst ein Produkt haben, das ich über Empfehlungsmarketing verbreitet wissen möchte…mal sehen, welche Preise ich dann ausloben werde…

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